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Netzwerk und Kooperationen

Die KEBÖ versteht sich als Knotenpunkt der Erwachsenenbildung in Österreich – ein Netzwerk, das durch kooperative Strukturen und strategische Partnerschaften die Bildungslandschaft prägt. Gemeinsam mit ihren zehn Verbänden und Partnern schafft die KEBÖ Räume für lebenslanges Lernen, demokratische Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Vernetzung ist kein Selbstzweck: Sie sichert die Qualität, Reichweite und Innovationskraft der Erwachsenenbildung – ein öffentliches Gut, das, wie in der KEBÖ-Grundsatzerklärung betont, „die Verantwortung der Bildungspolitik für die Erwachsenenbildung deutlich macht“. Nur durch gemeinsame Initiativen können die drängenden Herausforderungen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder soziale Ungleichheit bewältigt werden.

Bündnis für Gemeinnützigkeit

Das Bündnis für Gemeinnützigkeit vereint über 130 Nonprofit-Organisationen, um die Rahmenbedingungen für den gemeinnützigen Sektor in Österreich zu stärken. Die KEBÖ bringt hier die Interessen der Erwachsenenbildung ein – von der Forderung nach konjunkturunabhängiger Finanzierung bis zur Betonung von Bildung als Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe.

Wie im strategischen Beitrag zum Lebenslangen Lernen festgehalten, ist die Erwachsenenbildung ein öffentliches Gut, das nicht den Mechanismen des freien Marktes überlassen werden darf. Die Zusammenarbeit im Bündnis Gemeinnützigkeit dient nicht nur der Vernetzung mit anderen Organisationen des gemeinnützigen Sektors, sondern ermöglicht es der KEBÖ auch, die Stimme der Erwachsenenbildung in gesamtgesellschaftliche Diskurse einzubringen.

Magazin erwachsenenbildung.at

Das Magazin erwachsenenbildung.at ist das führende Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs in der österreichischen Erwachsenenbildung. Als gemeinsame Initiative des Bundesinstituts für Erwachsenenbildung (bifeb) und des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung wird es von der KEBÖ aktiv unterstützt – etwa durch die Einbringung von Expert:innen aus ihren Verbänden als Autor:innen oder durch die Verbreitung in ihren Netzwerken. Das Magazin erscheint dreimal jährlich und verbindet wissenschaftliche Fundierung (z. B. durch Peer-Review-Prozesse) mit praxisnahen Beiträgen zu Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder soziale Gerechtigkeit.

Die KEBÖ nutzt diese Plattform, um innovative Ansätze der Erwachsenenbildung sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Akteur:innen zu fördern. Wie in der KEBÖ-Grundsatzerklärung betont, geht es dabei um nichts Geringeres als die „wachsende Bedeutung der Erwachsenenbildung zu dokumentieren“ – ein Ziel, das mit dem Magazin als Brücke zwischen Theorie und Praxis erreicht wird.

Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)

Die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) fördert seit 1977 die politische Bildung in der Erwachsenenbildung – ein zentrales Anliegen der KEBÖ, die als Mitglied in der ÖGPB vertreten ist. Die ÖGPB unterstützt Projekte in allen Bundesländern, von der lokalen Demokratiearbeit bis zur Aufklärung über gesellschaftliche Machtstrukturen, und wird dabei von Bund, Ländern und den zehn KEBÖ-Verbänden getragen.

Die KEBÖ nutzt diese Partnerschaft, um politische Bildung als Querschnittsthema in der Erwachsenenbildung zu verankern – etwa durch die Förderung von Projekten, die „kritisches Bewusstsein, selbstständige Urteilsfähigkeit und politische Mitgestaltung“ (Grundsatzpapier ÖGPB) stärken. Wie in der KEBÖ-Grundsatzerklärung betont, geht es dabei um die „Verantwortung der Bildungspolitik für die Erwachsenenbildung“, die durch die ÖGPB als praktische Umsetzungsebene ergänzt wird. Besonders in Zeiten wachsender populistischer Bewegungen unterstreicht die KEBÖ die Bedeutung dieser Zusammenarbeit, um Zivilgesellschaft, Menschenrechte und soziale Rechtsstaatlichkeit zu stärken.